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Mode im "Dritten Reich"

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Glanz und Grauen Selten hat eine Retrospektive von Mode so berührt wie die aktuelle Ausstellung im TIM im Augsburger Textilviertel. Mehr als 100 Exponate werden aus der Zeit des “Dritten Reiches” gezeigt.

Deutsche Modenzeitung v. 1939 Foto: LVR Industriemuseum.

Bis in den Kleiderschrank hatte sich die Ideologie des NS-Diktatur hineingearbeitet, aber viele Frauen wehrten sich gegen Gretchenzopf und Schürze, sondern zeigten elegant, mit gepflegten Lockenköpfen auf der Straße.

Pullover m. Anstecker v. Winterhilfswerk u. Kleid mit Schürze 1930er Jahre. Foto: Jürgen Hoffmann LVR Industriemuseum

Erst die Rationierungen auf allen Gebieten zwangen zu sparsamsten Umgang mit Stoffen, wurde geändert, angestückelt oder gedreht. Alleine das Kino mit seinen Durchhalteparolen und Traumgeschöpfen wie Zarah Leander brachten ein wenig Glanz in den Alltag.

Augsburger Maximilianstrasse mit Rathaus und Perlachturm 1938. Foto: Sammlung Häusler.

Nicht betroffen war natürlich die Oberschicht des Regime, dort wurde ganz im Stil der Pariser Mode bis zuletzt gefeiert.

Kleid aus dem Salon der Berliner Modemacherin Annemarie Heise. Foto: Maik Kern DTM

Dieses Kleid hatte Eva Braun 1943 zu Hitlers 54. Geburtstag getragen.

Alltag in Trümmern – Zerstörte Häuser in der Augsburger Maximilianstrasse. Foto: Sammlung Häusler

Die Ausstellung läuft bis zum 22. Oktober, Di –  So 9-18 Uhr. www.tim-bayern.de 

Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
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