Sandra Vásquez de la Horra – Zwiesprache mit den Elementen

Ihre farbigen Leporellos sind wahre Eyecatcher. Auf niedrigen weißen Bänken drapiert, gestatten sie eine direkte Begegnung.  Auf beiden Seiten mit Bleistift und Farbstiften bemalt, werden sie dann für Haltbarkeit und Stabilität in Wachs getaucht. Sie alle verlangen einen zweiten Blick, denn viele Details verstecken in den großformatigen Figuren. Bei all ihren Arbeiten verzichtet Sandra Vásquez […]

Robotic Worlds – Die Neue Sammlung in München

Pepper kann man nicht widerstehen. Als weltweit „emotionalster Roboter“ wird er 2014 in Tokio vorgestellt. Sein kindliches Aussehen bezaubert, er kann sich menschenähnlich bewegen und hat die Fähigkeit, Emotionen wahr zu nehmen und Personen wieder erkennen. Mit seinem Tabloid vor der Brust arbeitet er auf Flughäfen, in Banken und privaten Haushalten. Bis 2021 ist Pepper […]

William Kentridge in Dresden – Listen to the Echo

William Kentridge gehört zu den wenigen zeitgenössischen  Künstlern, die den Betrachter an die Hand nehmen. Er lässt jeden an seinen Gedanken teilnehmen, zeigt Einblicke in die zahllosen Details, die hinter seinen Arbeiten stecken. In diesem Jahr ist William Kentridge 70 geworden, ein guter Anlass für das Folkwang Museum Essen und das Dresdner Albertinum, diesen universellen […]

Wolfgang Laib – Faszination für die Sinne

Der Geruch von Bienenwachs zieht den Besucher wie magisch zu Wolfgang Laib. Ein gern gesehener Gast im Kunsthaus Zürich. Diesmal in „Recollect“, in dieser  Reihe zeigen Künstler ihre Werke in Dialog zu Arbeiten aus der Sammlung des Kunsthauses. Dabei dürfte der  dominante Sichtbeton im Moser -Bau oftmals eine Herausforderung darstellen. Schon lange gehört Wolfgang Laib […]

Rebecca Horn – Poesie der Bewegung

Das Münchner Haus der Kunst bietet die perfekten Räume, denn die Arbeiten von Rebecca Horn verlangen nach Höhe und Breite. Und so steht der „Turm der Namenlosen“ ganz souverän in einem großen Saal, man muss den Kopf in den Nacken legen  und mit Glück sieht man die Geigen in einem atonalen Konzert. Gewidmet den Menschen […]

Cao Fei – digitale Welten im Lenbachhaus

Der Kunstbau ist ein genialer Raum für Cao Fei, der aktuell bekanntesten Künstlerin Chinas. Alleine in vier Einzelausstellungen wird die spannende Vertreterin post-digitaler Kunst in diesem Jahr weltweit zu sehen sein. Gleich zu Beginn fallen die Blicke auf den riesigen Oktopus, diese hochintelligenten Tiere mit ihren langen Tentakeln muten wie Außerirdische an, erkennen aber mit […]

Albertina – Chapeau für Sammlung Verbund

20 Jahre Sammlung Verbund war der Anlass für die Albertina, renommierte Kunst der 1970er Jahre einzuladen. Im Jahr 2004 vom  österreichischen Energieunternehmen Verbund ins Leben gerufen, war es damals eine Pionierleistung von Direktorin Gabriele Schor. Ihr Vordenkertum stellt viele ehrwürdige Museen in den Schatten, darunter auch das österreichische Paradepferd.  Dort hat man aktuell zu einem […]

Beauty of Diversity – Zeugen unserer Gesellschaft

Eine kapitale Ausstellung in der Albertina Modern mit Gemälden und Skulpturen rund um das Thema Diversity. Das bedeutet Gender, Hautfarbe, Frauen und Behinderung. Ein wahrer Eyecatcher ist das Plakat, ein Gemälde von Sungi Mlengeya, eine Autodidaktin  aus Tanzania. In Übergröße zeigen sich schwarze Frauen in akrobatischen Positionen, immer in weißer Kleidung. Es gibt viel zu […]

Glitch – Mediale Kunst des Fauxpas

Schon das erste eher unscheinbare Foto  ist ein Paukenschlag. Es stammt von Man Ray, dessen Arbeiten heute kaum mehr bezahlbar sind, ließ 1928 Fotopapier so lange belichten, bis es schwarz wurde. Dann folgen bekannte Namen der Fotografie des 20.Jahrhunderts und es war für mich eine große Überraschung, wie viele sich damals schon mit den Abwegen […]

Mekka der Moderne – Sammlung Würth im Leopold Museum

Eigentlich schade, die Ausstellung hätte einen besseren Titel als Amazing verdient.  In Wien würde man vielleicht fad sagen, sicherlich wenig inspiriert  für die aufregenden Kunstwerke, die  es in der aktuellen Ausstellung zur Sammlung Würth zu sehen gibt. Kein Wunder, hatte doch das Museum Leopold  eine „Carte Blanche“ über eine Kollektion über 19 000 Werke. 1935 […]