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Silicon Valley – mehr als Computerchips

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Heute eine der teuersten Städte in Kalifornien, gab es schon immer Geld in San José,  rund 100 Meilen südlich von San Francisco entfernt. Mit dem Goldrausch strömten die Glücksritter aus aller Welt nach Kalifornien. Gold wurde nicht in San José gefunden, aber Quecksilber, das zur Goldgewinnung unabdingbar ist.

Downtown San José

Heute pocht das Herz der Region im Silicon Valley, weltberühmt durch seine Tech – Industrie. Nirgendwo wird mehr Geld verdient, härter gearbeitet, den Blick ständig in die Zukunft gerichtet. Es ist die Heimat von Apple, Google, Facebook, Hewlett Packard, vieles befruchtet durch die Stanford University. Doch nicht alles dreht sich um Computerchips.

Buck’s of Woodside

Nur einen Steinwurf von Stanford entfernt, liegt das charmante Woodside. Schöne Villen mit gepflegten Gärten. Eher ein Kontrastprogramm ist Buck’s of Woodside, legendärer  Treffpunkt von Dozenten und Crowdfunding, ein Lokal aus einfachen Holztischen, die Wände voller Kitsch, aber bestes amerikanisches Essen wird serviert.

Unter der Avocado versteckt sich der Fisch des Mahi Mahi

Mittelpunkt ist Jamie McNiven, der Buck’s vor mehr als 20 Jahren gegründet hat und den Werdegang von Silicon Valley hautnah erleben durfte. www.buckswoodside.com

ein Konzert mit Belinda Carlisle

Die Geschichte des Weinguts Mountain Winery beginnt 1877 und ist eng mit dem Namen Paul Masson verbunden. Als junger Mann kam der Franzose ins Santa Clara Valley, begeisterte sich für Wein und kaufte 1901 das Anwesen. Optischer Mittelpunkt ist das Kirchenportal der St. Patrick’s – Kirche, einst von Masson nach dem Erdbeben 1906 in San José gefunden und kurzerhand mitgenommen.

Die Konzertbühne mit Kirchenfassade als Background

Heute ist die Kirchenfassade ein wirkungsvoller Background für die Konzertbühne, denn seit 1958 veranstaltet Mountain Vinery seine Sommerkonzerte. Oftmals liegt der Fokus auf Pop der 80er und 90er Jahre, sehr beliebt im Silicon Valley. www.mountainwinery.com

Ridge Vineyards Picknick Area

Ganz oben in der Riege nobler kalifornischer Weine liegt Ridge Vineyards, das Aushängeschild Monte Bello, ganz im Stil eines Bordeaux konzipiert, lehrt selbst die Franzosen das Fürchten. Schon Ende des 19.Jahrhunderts standen Weinreben auf dem 700 m hohen Monte Bello bei Cupertino, allerdings begann die Karriere der heutigen Ridge Vineyards mit dem Erwerb durch vier Stanford-Ingenieure, ab 1970 wurde der geniale Önologe Paul Draper engagiert. 1962 kamen die ersten Flaschen Cabernet Sauvignon auf den Markt und bis heute kann der rote Montebello die internationale Weinwelt verblüffen.

Verkostung und Kauf bei Ridge Vineyards

Noch immer hat der Raum für Verkostung und Verkauf das Aussehen einer Bretterbude und erinnert an die Zeiten der Hippies. Allerdings kann die Flasche schon mal 250 $ kosten.

die Schätze von Ridge Vineyards sind die 60 Jahre alte Reben des Cabernet Sauvignon.

Überall stehen Tische für das eigene Picknick, dazu kauft man sich eine Flasche Wein und verbringt ein paar Stunden mit dem Blick auf das Silicon Valley. www.ridgewine.com

Lick Oberservatory auf dem Mount Hamilton

Am Tag den schönsten Blick über das Silicon Valley und bei Nacht kann man den Sternen ganz nahe kommen. Auf dem Mount Hamilton, mit 1327 Metern der höchste Berg in der San Francisco Bay, steht das Lick Observatory.  berühmt für das damals weltweit größte Teleskop, gebaut 1888 als Mäzenatentum von James Lick. Er war der reichste Unternehmer Kaliforniens und wollte seinen Namen verewigen.  Die astronomische Station gehört der Universität von Kalifornien.

Nur ein paar Minuten entfernt, liegt das Grandview Restaurant auf dem Mount Hamilton. Ein Hotspot zum Abendessen, denn mit der Dämmerung schaut man auf das Lichtermeer von Silikon Valley und von der Terrasse lässt sich der Sonnenuntergang verfolgen. Das Essen ist Kalifornien pur, wunderbarer Fisch, gewaltige Steak und klasse Weine. www.grandviewsanjose.com

Terrasse des Grandview Restaurants.
Sonnenuntergang in Silicon Valley
Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
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