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Chicago – es lebe die Skyline

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In Chicago trifft sich der Mittlere Westen, die drittgrößte Stadt der USA ist der urbane Mittelpunkt von Wisconsin, Illinois, Michigan und Indiana. Dort reichen die Weizenfelder und Wiesen oftmals bis zum Horizont und so ist es kein Wunder, dass viele zum Wochenende nach Chicago reisen. Die Skyline genießen, ins Museum gehen und im Restaurant ein paar schöne Stunden verbringen. Die Stadt am südlichen Ende des Michigan- Sees hat viel zu bieten.  www.choosechicago.com

The Loop, fotografiert vom Skydeck

Mit dem Bau der Eisenbahn ist die Stadt zu einem Mittelpunkt des Handels geworden, noch befeuert von den Schiffstransporten auf den Großen Seen in den Nordosten  und den Mississippi in den Süden. Heute leben knapp hier 3 Millionen Menschen im Zentrum, die gesamte Region umfasst 10 Millionen.

Blick auf den Trump Tower aus dem Boot

Am besten lässt sich die Architektur der Innenstadt vom Wasser aus genießen, denn hier bietet sich ein völlig andere Perspektive. Panoramaboote fahren auf dem Chicago River entlang, dazu gibt es viele Details zu den wichtigen Gebäuden. www.odysseychicagocruises.com

Industrie -Architektur aus den Thirties.

Die Blütezeit der “Chicagoer Schule” lag am Ende des 19. Jahrhunderts, aber der Charme der Fassaden hat die Zeit mühelos überdauert. Wunderbare Beispiele sind das Gebäude der “Chicago Tribune”, der größten Zeitung Chicagos oder die neugotische Fassade der Chicago Athletic Association, der ehemalige Sportclub wurde vor wenigen Jahren als Zeitgeist- Hotel wiedereröffnet. www.chicagoathletichotel.com 

Deckenleuchte von Tiffany in der Lobby des Palmer House Hotels

Es war das Großfeuer 1871, das große Teile der Innenstadt aus billigen Holzhäusern zerstörte, aber Chicago zu einem neuen Gesicht verholfen hat. Die erste Skyline von “Hochhäusern” entstand, die simple Architektur aus Stahlskeletten wurde innen aufwendig dekoriert und jene Zeit liebte den Jugendstil des Comfort Tiffany.

Kaufhaus Macy’s – Decke von Tiffany 1910

Im heutigen Kaufhaus Macy’s at State Street, entstanden aus Marshall and Field’s  ist eine gewaltige Glaskuppel von Louis Comfort Tiffany zu sehen.

Chicago Cultural Center – Tiffany Dome 1897

Auch in der ehemaligen Chicago Public Library, heute das Chicago Cultural Center, ist ein perfektes Aushängeschild der Glaskunst von Tiffany.

Der Treppenaufgang im Chicago Cultural Center

Einst war es ein Rangierbahnhof, wurde der Millenium Park 2004 eröffnet und gilt als die größte Attraktion für Besucher nach dem Navy Pier. Das Herzstück ist der Jay Pritzker Pavillion,  der von Frank Gehry entworfen wurde.  Die Konzertmuschel trägt den Namen des Sponsors Jay Pritzker, der auch jedes Jahr den renommierten Pritzker – Architecture Prize verleihen lässt.

Jay Pritzker Pavillion im Millenium Park

Immer sieht man Menschen vor der Skulptur Cloud Gate, das Kunstwerk aus 168 Edelstahlplatten wurde von dem britischen Künstler Anish Kapoor entworfen. Ein Hotspot für Fotografen, denn die Skyline Chicago wird in ungewöhnlichen Verzerrungen dargestellt und natürlich dürfen auch die Selfies nicht fehlen.

The Bean von Anish Kapoor

Ganz in der Nähe des Millenium Parks steht der Wohnturm Aqua Tower, der mit seiner wellenförmigen Fassade alle Blicke auf sich lenkt. Entworfen von dem Chicagoer Ehepaar Jeanne und Marc Gang, wurde es 2010 fertig gestellt. Bis zum 18. Stock gibt es Hotelzimmer, danach bis zur 82. Etage sind es Wohnungen.

der Aqua Tower mit seiner spannenden Fassade

Ein grandioses Buch über Architektur ist im Taschen Verlag erschienen.  “Elements of Architecture” unter der Leitung des holländischen Architekten Rem Koolhaas zeigt zahllose Fazetten der Architektur und ist unverzichtbar für Fachleute und Liebhaber. www.taschen.com   

Taschen Verlag  – Elements of Architecture

 

Elements of Architecture – Hochhäuser

 

 

Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
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