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Camargue – Landschaft von Stieren und Pferden

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Das Sumpfgebiet der Camargue liegt im Mündungsdelta der Rhone und hat durch seine unzähligen Wasserläufe und kleine Seen ein ungewöhnlichen Charme. Früher ein Mekka von Moskitos, werden heute die Stechmücken eingedämmt, um es für Besucher erlebbar zu machen.

die Stiere der Manade Saint-Louis

Sehr wohl fühlen sich hier die Vogelwelt,  die schwarzen Stiere und weißen Pferde, die quasi halbwild leben. Die Stiere werden für den unblutigen Kampf in der Arena gezüchtet, denn während des gesamten Sommers bis Ende Oktober finden “Courses camarguaises” statt. Dabei wird versucht, dem Stier ein Band zwischen den Hörner abzureißen. Das volkstümliche Spektakel gehört zum Vergnügen der Einheimischen und lockt auch viele Besucher.

die Stiere der Manade Saint-Louis

Aktuell leben 15 000 Stiere in der Camargue, die von 120 Züchtern (manadiers) aufgezogen werden.  Für die Arbeit mit den Tieren werden die Camargue – Pferde eingesetzt.

Manadiers auf ihren Pferden, rechts der Besitzer Jean – Claude Groul

Wer in dieser Umgebung sehr wohl fühlt, die Manade Saint -Louis bei Aigues – Mortes hat sechs geschmackvolle Zimmer mit Blick auf Pferde und Stiere. www.manade-saint-louis.com

Blumen vor dem Eingang des Gästehauses der Manade Saint-Louis.

Natürlich hat das robuste Landleben viel Anziehungskraft für die Städter und auch die Alltagskleidung kommt gut an. Dazu gehören die “bottes gradianes”, eigentlich feste Lederstiefel für die Arbeit, aber der Pariser hätte dann gerne ein feineres Leder.

In der Produktion  der Botte Gardiane

1958 gegründet, ist die Produktion der Botte Gardiane heute in einem Industriegebiet vor Aigues – Vives, es gibt 150 verschiedene Modelle. Neu dazugekommen sind die Handtaschen.

La Botte Gardiane – die neue Boutique

Mittlerweile hat La Botte Gardiane auch zwei Läden in Paris und eine Boutique in Lyon. www.labottegardiane.com

La Botte Gardiane – die verschiedenen Leisten
Manade Saint Louis in Montcalm – Die Hauswand
Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
Edvard Munch
Der Tod ist pechschwarz, aber die Farben sind hell. Als Maler muss man mit Lichtstrahlen arbeiten.
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