In jedem Sommer wird ein temporärer Pavillon in Kensington Gardens zum Ziel von Architekturliebhabern. 2019 hat Hans Ulrich Obrist, der das Ausstellungshaus Serpentine Galleries leitet, den Japaner Junya Ishigami ausgesucht.  Der Pavillon wird als Café und Veranstaltungsort genutzt.

Bezaubernd ist die filigrane Struktur des Pavillons.

Der Japaner wurde 1974 geboren und gilt als ein extremer Architekt. Ishigami möchte für den Serpentine-Pavillon “mit unserer Vorstellung von gebauter Umgebung in Abgrenzung zur natürlichen Landschaft spielen”. Das Schieferdach seines Pavillon soll ein Eindruck vermitteln, als wäre es aus der Wiese gewachsen”.

Treffpunkt zum Plaudern

Junya Ishigami ist der 19. Architekt in der Serie der “summer pavilions”, die 2000 mit der irakischen Stararchitektin Zaha Hadid begonnen wurde. Die meisten Besucher bis dato hatte der Entwurf 2016 der Entwurf des Dänen Bjarke Ingels an die Serpentine Bridge inmitten von Kensington Gardens gezogen.

Mittelpunkt sind die Serpentine Galleries, die den Herbst mit Albert Oehlen eröffnen.

Der Pavillon ist noch bis zum 6. Oktober zu sehen. www.serpentinegalleries.org  

schon von weitem ist das Schieferdach zu sehen.