Keine Frage, der dänisch- isländische Künstler ist ein Star der Kunstszene. Mit Wohnsitz in Kopenhagen und einem großen Atelier in Berlin sind seine Ausstellungen ein Publikumsrenner. Die Presse ist begeistert, doch der Artikel in “DIE ZEIT” vom 2. August weist darauf hin, dass die Anreise  keineswegs environmentally friendly sei. Man sollte eigentlich zu Hause bleiben und die Ausstellung auf social media anschauen.

Moss wall – Moos von Island 1994

Das gilt auch die aktuelle Ausstellung ” Real in Life” in der Londoner Tate Modern, die Besucher strömen in die Säle und lassen sich verblüffen. Dabei geht es Olafur Eliasson um das Bewusstsein für die Umwelt und den achtsamen Umgang mit den Ressourcen.

Din blinde Passager 2010

Es ist kein passives Betrachten, die Installationen erlebt man mit den ganzen Körpern, wird die Aufmerksamkeit sehr gefordert was aufgrund der Besuchermenge nicht einfach ist. Wie das Wasser, das an der Fensterscheibe entlang rinnt, dazu der Blick auf den Wasserfall auf der Terrasse.

Wasser rinnt die Scheibe herunter

Seit 1995 hat Olafur Eliasson in seinem Berliner Atelier ein Casino eingerichtet, wo sich seine Mitarbeiter zum Mittag essen. Es wird eine vegetarische Küche serviert und nach dem Essen wird gemeinsam aufgeräumt.

Menü von Olafur Eliasson, serviert in Terrace Bar.

Während der Ausstellung in der Tate Modern wird in Terrace Bar ein vegetarische Menü serviert die Rezepte stammen aus der Berliner SOE kitchen. Dazu gehört natürlich der lange Tisch.

Eine wirkliche Bereicherung, auch wenn schon ein Dutzend Kochbücher im Regal stehen, ist “The Kitchen” aus dem Studio Olafur Eliasson.

Kochbuch The Kitchen – Tomatensauce

Erschienen 2016 im Phaidon Verlag. www.phaidon.com

Kochbuch The Kitchen – Gemüsebrühe

Auch im Taschen Verlag ist ein umfangreicher Katalog zu Olafur Eliasson erschienen. www.taschen.com 

Eliasson im Taschen Verlag