In der Neuen Galerie wartet ein großer Sprung in die Vergangenheit und eine wunderbare Stunde mit  Erinnerungen an 14 Documenta.

Selbstporträt 1920      Foto Can Wagner

Im Untergeschoss wird das Leben von Arnold Bode gezeigt, ohne ihn hätte es wahrscheinlich nie eine Kunstschau mit internationalen Anspruch gegeben. In einer Stadt, die niemand kannte und sich nur mühsam aus den Trümmern der Bombenangriffe erholte. Er legte den Grundstein für das “Museum der 100 Tage” und noch heute ist die Documenta, die alle fünf Jahre stattfindet, ein Treffen der Kunst – Avantgarde aus der ganzen Welt.

Trommel, Krug, Trompeten 1952

Arnold Bode selbst war ein herausragender Zeichner und Maler. 1900 geboren, machte er seinen Werdegang   durch den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit bis zum Informell der 1960er Jahre.

Orangerie in Kassel

Arnold Bode – Macher der Documenta

Die Ausstellung ist bis zum 9.Oktober zu sehen. Mit dem Beginn der Documenta ist der Eintritt im Ausstellungsticket enthalten. Ab Mitte Juli soll es einen Katalog geben.  www.museum-kassel.de

Kulturbahnhof Kassel, Rainer – Dietrichs- Platz mit “Man walking to the Sky” von Jonathan Borofsky. Documenta 1992.

Beton – Obelisk von Olu Oguibe an der Treppenstraße.  „Das Fremdlinge und Flüchtlinge Monument“.

Die „Raumskulptur” von Per Kirkeby, erbaut zur documenta 9 im Jahr 1992, steht am Ende der documenta‐Halle in der Du‐Ry‐Straße.

Der „Rahmenbau“, von Haus‐Rucker‐Co errichtet zur documenta 6 im Jahr 1977, öffnet sich zum Staatspark Karlsaue.

Granitblock von Ulrich Rückriem zur documenta 7 im Jahr 1982, steht neben dem Museum Neue Galerie.

Im ersten Stock der Neuen Galerie ist die Geschichte der Documenta dargestellt, mit bedeutenden Exponaten und interessanten Zeitzeugen.

Neue Galerie  – die Geschichte der Documenta

Neue Galerie _ Geschichte der Documenta