In der Neuen Galerie wartet ein großer Sprung in die Vergangenheit und eine wunderbare Stunde mit  Erinnerungen an 14 Documenta.

Arnold Bode bei der Eröffnung der documenta 2, 1959. © documenta archiv. Foto Klaus Meier-Ude

Im Untergeschoss wird das Leben von Arnold Bode gezeigt, ohne ihn hätte es wahrscheinlich nie eine Kunstschau mit internationalen Anspruch gegeben. In einer Stadt, die niemand kannte und sich nur mühsam aus den Trümmern der Bombenangriffe erholte. Er legte den Grundstein für das “Museum der 100 Tage” und noch heute ist die Documenta, die alle fünf Jahre stattfindet, ein Treffen der Kunst – Avantgarde aus der ganzen Welt.

Trommel, Krug, Trompeten 1952

Arnold Bode selbst war ein herausragender Zeichner und Maler. 1900 geboren, machte er seinen Werdegang   durch den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit bis zum Informell der 1960er Jahre.

Orangerie in Kassel

Arnold Bode – Macher der Documenta

Die Ausstellung ist bis zum 9.Oktober zu sehen, ab 18. Juni ist der Eintritt im Ausstellungsticket der Documenta enthalten. www.museum-kassel.de

Selbstporträt 1920   Foto Can Wagner

Der Katalog zur Ausstellung ist ab Mitte Juli erhältlich.

Im ersten Stock der Neuen Galerie ist die Geschichte der Documenta dargestellt, mit bedeutenden Exponaten und interessanten Zeitzeugen.

Neue Galerie _ Geschichte der Documenta

Neue Galerie _ Geschichte der Documenta