Schon lange gelten die Ausstellungen im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern als ein Must go unter den Liebhabern von Fotografie. Immer gibt es hohe Qualität zu bestaunen.

Aktuell sind Arbeiten von Bill Brandt zu sehen, der als einer der Pioniere der modernen Fotografie zu zählen ist, aber nicht so geläufig wie die Namen von Walker Evans oder der legendäre Cartier – Bresson.

Bill Brandt wurde 1904 in Hamburg geboren, als Sohn eines englischen Kaufmanns und starb im 1983 in London. Seine ersten Schritte als Fotograf machte er in Paris, angeregt durch die Surrealisten um Man Ray. Im Jahr 1931 kam er erstmals nach London, arbeitete für Magazine wie Lilliput und Harpers Bazaar und machte sich einen Namen mit Bildern des Alltags während der Weltwirtschaftskrise und  dem Bombardements von London.

1937 unternahm er eine Fotoreise in die Elendsgebiete der Midlands mit ihren Kohlenminen.  Nach Kriegsende gab er seinen Fotojournalismus auf und widmete sich Landschafts-, Porträt- und Aktbildern. In seinen letzten Lebensjahren lehrte er am Royal College of Art.

 

Die Ausstellung ist bis zum 28. November zu sehen. www.versicherungskammer-kulturstiftung.de